Was ist E 1505?

E 1505 ist die E-Nummer für Triethylcitrat. Ester der Citronensäure, der zum Beispiel als Trägerstoff für Aromen und in getrocknetem Eiklar eingesetzt wird.

Wofür wird E 1505 verwendet?

E 1505 gehört zur Gruppe „Andere Zusatzstoffe“ und wird als Trägerstoff, Schaummittel eingesetzt.

  • Trägerstoff: Trägerstoffe lösen, verdünnen oder verteilen andere Zusatzstoffe, Aromen oder Nährstoffe, ohne selbst eine technische Wirkung zu haben.
  • Schaummittel: Schaummittel ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung von Gas in einem Lebensmittel, also Schaum.

In welchen Lebensmitteln ist E 1505 erlaubt?

Laut der Datenbank der Europäischen Kommission darf E 1505 in 2 Lebensmittelkategorien und Unterkategorien verwendet werden, jeweils nur in bestimmten Produkten und meist mit Höchstmengen. Die Kategorien stammen aus diesen Bereichen:

  • Eier und Eiprodukte
  • Nahrungsergänzungsmittel

Ist E 1505 vegan?

In der Regel ja: Der Stoff wird üblicherweise aus pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ausgangsstoffen oder mit Mikroorganismen hergestellt. Sicherheit gibt im Einzelfall nur der Hersteller oder ein Vegan-Siegel.

Hat E 1505 etwas mit Gentechnik zu tun?

Gentechnik: Kann aus Pflanzen gewonnen werden, von denen es gentechnisch veränderte Sorten gibt, etwa Soja, Mais, Raps oder Zuckerrüben. Stammt der Stoff aus einer GV-Pflanze, muss das in der EU auf dem Etikett stehen (Verordnung (EG) Nr. 1829/2003).

Gentechnik: Kann mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt werden, die gentechnisch verändert sein können. Wird ein Stoff nur mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt, verlangt das EU-Recht dafür keine Kennzeichnung.

Bei Lebensmitteln mit der Angabe „ohne Gentechnik“ und bei Bio-Lebensmitteln sind solche Stoffe aus oder durch gentechnisch veränderte Organismen grundsätzlich ausgeschlossen.

Wie steht E 1505 auf dem Etikett?

In der Zutatenliste steht der Stoff mit seiner Funktion, gefolgt von der E-Nummer oder dem Namen, zum Beispiel „Trägerstoff: E 1505“ oder „Trägerstoff: Triethylcitrat“.

Quellen